Research Engineer / Postdoc in Biomedical AI for Public Health Communication (f/m/x)

Eckdaten

München
Research

Arbeitsmodell

Hybrid
vor 2 Tagen
Stellenbeschreibung

Eckdaten

  • Referenznummer: 102832
  • Beschäftigungsart: Vollzeit (39 Std./Woche)
  • Standort: Neuherberg bei München
  • Flexibilität: Teilweise Home-Office möglich

Über uns

Bei Helmholtz Munich entwickeln wir wegweisende Lösungen für eine gesündere Gesellschaft in einer sich schnell wandelnden Welt. Wir sind davon überzeugt, dass vielfältige Perspektiven Innovationen vorantreiben. Durch starke Partnerschaften beschleunigen wir den Transfer neuer Ideen aus dem Labor in die Praxis.

Das Projekt „AI-enabled Quality Control and User Guidance for Public Health Communication“ entwickelt transparente und ethisch verantwortungsvolle KI-Tools für die Gesundheitskommunikation im Zeitalter generativer KI. Unsere Mission ist es, Open-Source-Technologien zu schaffen, die die Zuverlässigkeit und Reichweite hochwertiger medizinischer Informationen sicherstellen.

Sie werden Teil einer interdisziplinären Zusammenarbeit zwischen der Forschungsgruppe „Accessible Biomedical AI“ bei Helmholtz Munich, dem Deutschen Zentrum für Diabetesforschung (DZD) und dem Deutschen Diabetes-Zentrum (DDZ).

Ihre Aufgaben

Als Research Engineer übersetzen Sie Forschungsideen in robuste, skalierbare und anwenderfreundliche Systeme. Ihre Kernaufgaben umfassen:

  • Konzeption und Implementierung von Software-Pipelines zur Datenerfassung, Verarbeitung und zum Benchmarking von KI-generierten Inhalten.
  • Entwicklung von APIs und Dashboards zur Messung der „unsichtbaren Nutzung“ von Gesundheitsinformationen in KI-generierten Suchergebnissen.
  • Entwicklung und Bereitstellung webbasierter Tools und CMS-Plugins zur Integration von Large Language Models (LLMs) in redaktionelle Workflows.
  • Implementierung und Wartung eines Chatbot-Systems für vertrauenswürdige Gesundheitsberatung auf diabinfo.de.
  • Sicherstellung von Robustheit, niedriger Latenz und Wartbarkeit durch moderne DevOps-Praktiken.
  • Enge Zusammenarbeit mit redaktionellen, klinischen und KI-Forschungspartnern.

Ihr Profil

  • Master- oder PhD-Abschluss in Informatik, Data Science, Software Engineering, Bioinformatik, Computerlinguistik oder einem verwandten Bereich.
  • Fundierte Python-Kenntnisse (vorzugsweise FastAPI, Pandas, PyTorch); Erfahrung in der Web- oder API-Entwicklung; Kenntnisse in LLMs und NLP-Pipelines sind sehr erwünscht.
  • Engagement für Open-Source-Prinzipien und gute Software-Praktiken (Git-basierter Workflow, Testing, Dokumentation).
  • Fähigkeit zur eigenständigen Arbeit in einem interdisziplinären Team.
  • Exzellente Englischkenntnisse sowie fließende oder muttersprachliche Deutschkenntnisse (erforderlich für die tägliche Arbeit mit der Redaktion).
  • Interesse an translationaler KI und verantwortungsvoller Innovation.

Konditionen

Bei Erfüllung der Anforderungen ist eine Eingruppierung bis E 13 möglich. Die Leistungen richten sich nach dem Tarifvertrag für den öffentlichen Dienst (TVöD). Die Stelle ist zunächst auf 2 Jahre befristet.

Benefits

  • Karriereentwicklung: Postdoc-Programm, wissenschaftliche Weiterbildung & Career Center.
  • Wissenschaftliche Ressourcen: State-of-the-art Infrastruktur und Core Facilities.
  • Work-Life-Balance: Flexible Arbeitszeiten, 30 Tage Urlaub, Gleitzeitmodelle.
  • Familienunterstützung: Betriebskindergarten, Ferienbetreuung, Seniorenbetreuung.
  • Gesundheitsförderung: Sportangebote, Betriebsarzt, Mental-Health-Initiativen.
  • International Staff Service: Unterstützung bei Relocation und Integration.

Bewerbung

Bitte senden Sie Ihre Bewerbung ausschließlich über unser Online-Tool mit folgenden Unterlagen:

  1. Lebenslauf
  2. Anschreiben
  3. Zeugnisse/Diplome/Zertifikate
  4. Kontaktdaten von mindestens zwei Referenzen
  5. Forschungsplan (max. 3 Seiten)
  6. Arbeitszeugnisse

Bei ausländischen Abschlüssen benötigen wir bis zum Arbeitsbeginn eine Zeugnisbewertung (Statement of Comparability).

Wir fördern aktiv die Vielfalt und begrüßen Bewerbungen unabhängig von Geschlecht, kulturellem Hintergrund, Nationalität, ethnischer Herkunft, sexueller Identität, körperlichen Fähigkeiten, Religion oder Alter. Schwerbehinderte werden bei gleicher Eignung bevorzugt berücksichtigt.